[Augsburg] Den AfD-Bundesparteitag verhindern – Busanreise aus Mannheim!

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+++Busfahrt aus Mannheim zu den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Augsburg!+++

Auch aus Mannheim wird es eine Busanreise zu den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Augsburg geben! Organisiert wird diese vom Offenen Antifaschistischen Treffen, bei Interesse meldet euch per Mail beim OAT!

Am Wochenende des 30. Juni bis zum 1. Juli 2018 wollen mitten im rechts geprägten bayrischen Landtagswahlkampf 600 Delegierte der “Alternative für Deutschland” für ihren Bundesparteitag zusammenkommen. Der Parteitag wird das Programm der Partei noch weiter nach rechts verschieben. Die Delegierten vernetzen sich, planen und entwickeln ihre Strategie.
Die Partei besteht aus Funktionären, die aus der gesellschaftlichen Elite kommen und sich als eine Alternative zum herrschenden System darstellen. Tatsächlich sind sie nur eine andere Fraktion innerhalb der bestehenden kapitalistischen Ausbeutungsverhältnisse. Die AfD ist eine Partei, die Rassismus, Sexismus, Homophobie und Hass auf Arme und Arbeitslose aktiv in die Gesellschaft trägt.

Sie ist die Partei des Rechtsrucks. Aus der Krise des Kapitalismus gewinnt sie an Stärke, da sie einen Unmut in der Gesellschaft falsch kanalisiert. Sie ist aber nicht nur ein Akteur dieser Verschiebung, sie organisiert diese und treibt den Rechtsruck voran.
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[Baden-Württemberg] 08. – 10. September 2017: Antifa-Camp im Schwarzwald

Die letzten Jahre zeigen: Antifaschistische Arbeit ist so notwendig wie schon lange nicht mehr. Rechte und reaktionäre Massen ziehen durch die Straßen, die AfD scheint sich in den bürgerlichen Parlamenten zu etablieren und im faschistischen Lager kommt es mit dem Niedergang der NPD zur Wachablösung. Kurz gesagt: Die Arbeit geht uns nicht aus.

So wichtig die gemeinsame Praxis und der Widerstand gegen den Rechtsruck sind, so notwendig ist der Austausch und die Diskussion über die aktuellen Entwicklungen.Was bedingt den Aufstieg der AfD? Warum dürfen wir die faschistische Szene nicht „rechts“ liegen lassen? Welche Erfahrungen gibt es in anderen Ländern? Und: Wie kann antifaschistische Arbeit attraktiv und gleichzeitig wirksam gestaltet werden?

Darüber und über mehr wollen wir im Spätsommer debattieren. Gemeinsam organisieren Antifa-Gruppen aus Baden-Württemberg ein antifaschistisches Camp im Schwarzwald. Wir wollen ein Wochenende nutzen um zusammen über nachhaltige und schlagkräftige Strategien gegen den Rechtsruck diskutieren. Ziel ist es, uns über die eigene Arbeit auszutauschen, uns über die Stadtgrenzen hinweg besser zu vernetzen und natürlich eine erlebnisreiche Zeit miteinander zu verbringen.

Kommt zum Antifa-Camp 2017: Sommer, Sonne, Antifa!

Programm, Anreise und Kontakt: www.antifacamp2017.blogsport.eu

[Karlsruhe] Kein „Tag der deutschen Zukunft“ – Naziaufmarsch am 03. Juni 2017 verhindern! (Zugtreffpunkt aus Mannheim)

In wenigen Wochen, am 03. Juni 2017, wollen sich hunderte Neonazis aus der gesamten BRD in Karlsruhe (Baden-Württemberg) versammeln, um unter dem selbsternannten Motto „Tag der deutschen Zukunft“ einen faschistischen Aufmarsch durchzuführen und dabei ihre rassistische, völkische und nationalistische Hetze auf die Straße zu tragen.
In den vergangenen Tagen lief die antifaschistische Mobilisierung zu den Aktionen und Protesten gegen diesen Naziaufmarsch auch in Mannheim an; Material in Form von Flugblättern, Plakaten und Aufklebern kann weiterhin im Infoladen des Jugendzentrums „Friedrich Dürr“ abgeholt werden.

Wir werden an diesem Tag gemeinsam und solidarisch mit vielen anderen AntifaschistInnen nach Karlsruhe fahren, um Widerstand zu leisten:

Treffpunkt für eine gemeinsame Anreise mit der S-Bahn (über Heidelberg) ist um 10:10 Uhr vor dem Haupteingang am Hauptbahnhof Mannheim!

#noTddZ
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[MA] Offenes Antifaschistisches Treffen (OAT) am 03. Mai 2017

Du hast Probleme mit Nazis und Rassismus in deiner Stadt, auf der Arbeit oder in der Schule?
Menschenverachtende Ideologien wie Faschismus, Antisemitismus und Islamophobie gehen dir auf die Nerven?

Dann komm zum Offenen Antifaschistischen Treffen (OAT) in Mannheim!

Das Offenen Antifaschistischen Treffen (OAT) Mannheim möchte über Naziaktivitäten in der Region informieren und eine gemeinsame antifaschistische Praxis gegen diese Umtriebe entwickeln. Darüber hinaus sollen rassistische und rechtspopulistische Denkmuster innerhalb der Gesellschaft erkannt und die breite Öffentlichkeit für diese Themen sensibilisiert werden. Wenn du Teil des OAT sein möchtest, dann komm einfach vorbei und lerne andere AntifaschistInnen kennen, informiere dich über gemeinsame regionale und überregionale Aktionen und gestalte diese mit! Das OAT findet jeden ersten Mittwoch im Monat statt:

Das nächste Treffen ist am Mittwoch, den 03. Mai 2017, um 19 Uhr im Jugendzentrum „Friedrich Dürr“, Käthe-Kollwitz-Straße 2-4, 68169 Mannheim (Neckarstadt-West).

Neuer Wind von Rechts: Die faschistische Partei „Der Dritte Weg“ – Hintergründe und Einschätzung aus antifaschistischer Perspektive

In Baden-Württemberg und anderen Teilen Deutschlands formiert sich eine bisher weitgehend unbekannte, neue faschistische Organisation: „Der Dritte Weg“. Die Partei wurde Ende 2013 in Heidelberg von Teilen der „NPD“ und Nazis aus dem Spektrum der „Freien Kameradschaften“ gegründet. So fungiert sie als Auffangbecken und Nachfolgeorganisation für verbotene Gruppen, wie das „Freie Netz Süd“ aus Bayern und das „Aktionsbüro Rhein-Neckar“, aber auch als Alternative zu der an Bedeutung verlierenden „NPD“. Durch elitäres Auftreten grenzen sich die Faschisten des „Dritten Wegs“ von pöbelnden „Sauf-Nazis“ und dem Klischee des kahl rasierten Neo-Nazis in Bomberjacke ab. Damit macht sich die Partei nicht nur Freunde. Teile der faschistischen Bewegung distanzieren sich von der Partei und bezeichneten diese als „Spalter“. Doch Spaltung passt gut in die Strategie des „Dritten Wegs“, der momentan eben kein Sammelbecken für möglichst viele Nazis sein möchte. Viel mehr versteht sie sich als ein langfristiger Aufbauprozess einer offen faschistischen und militanten Organisation, die elitäre Kader im gesamten Bundesgebiet miteinander vernetzt. (mehr…)

[Baden-Württemberg] 2017: Widerstand gegen den Rechtsruck organisieren!

AfD, Pegida, Faschisten – in den vergangenen Jahren verzeichneten Reaktionäre in der BRD insgesamt und auch vielerorts in Baden-Württemberg einen Aufschwung. Sowohl was Veranstaltungen und Aktionen in der Öffentlichkeit angeht, als auch gesellschaftliche Relevanz – das Klima wird rauer.

Wie schon in den letzten Jahren gilt es dieser Entwicklung unseren antifaschistischen Widerstand auf verschiedenen Ebenen entgegenzusetzen. Darüberhinaus wollen wir das Jahr 2017 auch nutzen uns zu vernetzen, zu bilden und auszutauschen. Schließlich ist nur ein organisierter Widerstand ist in der Lage dem gesellschaftlichen Rechtsruck etwas Greifbares entgegenzusetzen. Über die lokalen und regionalen Aktivitäten hinaus stehen für dieses Jahr bereits einige Herausforderungen für die antifaschistische Bewegung fest: Neben den jährlichen Protesten gegen die Fackelmahnwache der Nazis in Pforzheim und dem bundesweiten Großaufmarsch in Karlsruhe wird uns insbesondere die Aktivität der rechtspopulistischen und faschistischen Kräfte rund um die Bundestagswahl beschäftigen.

Mit einem Antifa-Camp im Sommer wollen wir an die Debatten und den Austausch über antifaschistische Politik anknüpfen und uns besser vernetzen. (mehr…)

[MA] Gedenkveranstaltung für die antifaschistische Widerstandsgruppe um Georg Lechleiter am 15. September 2016

Am Donnerstag, den 15. September 2016, findet in Mannheim wieder die alljährliche Gedenkveranstaltung für die antifaschistische Widerstandsgruppe um Georg Lechleiter statt.
Wir laden alle AntifaschistInnen dazu ein, an der Gedenkveranstaltung, die vom Kreisverband der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) organisiert wird, teilzunehmen. Es wird mehrere Reden, sowie musikalische Beiträge geben. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 18 Uhr auf dem Georg-Lechleiter-Platz im Stadtteil Schwetzingerstadt und ist mit der Straßenbahn der Linie 1 (zwischen Haltestelle Kopernikusstraße und Krappmühlstraße) zu erreichen.

Erinnern heißt kämpfen!




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